Viren

Im Wesentlichen plagen den Menschen zwei verschiedene Erreger von Krankheiten.

Viren und Bakterien. Beide können zu ähnlichen Krankheitssymptomen führen: Fieber, Schmerzen, Husten…

Unser tägliches Geschäft besteht zu einem guten Teil darin, diese beiden Typen von Infektionen auseinander zuhalten. Diese Unterscheidung ist deswegen enorm wichtig, weil die Behandlung eine andere ist und weil bakterielle Infektionen in der Regel deutlich problematischer sind.

Viren sind erheblich kleiner als Bakterien. Bakterien sind meist 1-3 µm groß (ein Haar ca. 70 µm), die Größe eines Virus beträgt nur ca. 1/100 davon. Viren haben keinen eigenen Stoffwechsel.

Bakterien lassen sich mit Antibiotika bekämpfen, die in den Bakterienstoffwechsel eingreifen. Gegen Viren haben wir (mit einzelnen Ausnahmen) nichts in der Hand.

Die Möglichkeit einer antibiotischen Behandlung scheint uns fast selbstverständlich. Dabei erinnert sich die Oma noch: wer 1940 eine Angina, Scharlach, Lungen-, Blasen- oder Mittelohrentzündung hatte, musste geduldig abwarten, bis der Körper mit den Bakterien fertig geworden war (oder auch nicht). Eine ursächliche Behandlung war damals so wenig möglich wie heute bei Virusinfektionen.

Wir sind bei Virusinfektionen in der Lage Symptome wie Fieber, Kopfweh, Nasenlaufen, Hustenreiz u.v.a.m. ganz passabel zu behandeln. Mit den Viren selbst muss auch heute noch der Körper selbst fertig werden.

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