Karies

Karies oder Zahnfäule wird durch Einwirkung von Säure  auf den weichen Zahnschmelz ausgelöst. Spezielle Bakterien (Streptococcus mutans) spielen dabei eine wichtige Rolle. Die Bakterien brauchen verdaubare Kohlenhydrate (Zucker), um den Zahnschmelz anzugreifen. Dabei sind auch Getränke wie Säfte und Schorlen Kohlenhydratquellen, die den Bakterien Substrat bieten. Der Kaloriengehalt von Apfel- oder Orangensaft sollte nicht unterschätzt werden. Kinder decken durch regelmäßigen Genuss damit einen nicht unerheblichen Teil ihres Kalorienbedarfs. Daher muss man kalorienhaltige Getränke wie Säfte für Kariesbefall der Zähne verantwortlich machen. Karies entsteht – wie gesagt – durch die Einwirkung von Säure auf den Zahnschmelz. Säure entsteht durch den bakteriellen Verdauungsprozess von Kohlehydraten bereits im Mund. Kohlehydrate sind z.B. Mehl, Getreide, aber auch Zucker, Honig und Fruchtzucker. Den Mundbakterien ist es dabei egal, ob sie Kochzucker verdauen oder Fruchtzucker aus biologischen ungesüßten Säften. Safttrinken ist also wie Zucker essen. Dazu ein Beispiel: Essen Sie einen Apfel, dann müssen Sie abbeißen und kauen. Es wird viel Speichel gebildet, der die Säuren (Apfelsäure des Apfels und Säure aus der Verdauung des Fruchtzuckers) neutralisiert. Es bleibt nur 15 min im Mund sauer, dann ist der Säurewert/ pH-Wert wieder ausgeglichen/neutral. Derselbe Apfel gerieben auf einer Reibe oder püriert und gegessen als Brei lässt es aber 1 Stunde im Mund sauer sein, denn Sie müssen viel weniger kauen; die Speicheldrüsen werden viel weniger zur Produktion angeregt. Wiederum derselbe Apfel gepresst und dann getrunken als Saft – dabei ist es egal ob verdünnt oder unverdünnt – führt zu 2 Stunden Säureattacke auf den Zahnschmelz. Zudem gelangt der Saft in alle Ecken und Zahnzwischenräume. Also: Äpfel wollen gegessen und nicht getrunken werden, sonst hätte die Natur den Strohhalm schon beigepackt. Bedenken Sie auch: Die Zähne sind auch ein Abbild der Knochen; So wie Karies die Zähne schädigt, bedeutet Osteoporose Knochenerweichung. Auch dabei spielen Säfte/Limo/Cola eine schlimme Rolle.

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link5 Impfungen gegen COVID 19 in unserer Praxis Wichtige Änderungen des Praxisablaufs/Telefonberatung Verhalten bei Erkrankungen, Erkältungen, Fieber usw. Verhalten bei Vorsorgeterminen/Impfungen link1 Praxisablauf… um die weitere Ausbreitung der Corona-Infektion möglichst zu bremsen kommen Sie bitte keinesfalls unangemeldet mit einem kranken Kind in die Praxis! Unsere Infektions-Sprechstunde für kranke Kinder beginnt ab   11.30 h. Auch nach telefonischer Anmeldung (!) kommen Sie bitte zum Termin nicht in die Praxisräume hinein, vielmehr klopfen Sie an und lassen das Kind noch nicht eintreten. Hinterlassen Sie ihre Handynummer an der Annahme. Sie werden eingelassen, wenn ein Zimmer frei ist. Wir bieten Ihnen, wenn Sie Ihr Kind lieber nicht in die Praxis bringen möchten (oder Sie sich unsicher sind, ob eine Vorstellung erforderlich ist), auch eine telefonische Beratung an. Diese erreichen Sie unter 02202 932910. Diese Nummer ist allerdings nur teilweise freigeschaltet und nicht rund um die Uhr verfügbar. Eine dringende Bitte – Kontakte müssen reduziert werden:Wenn Sie Ihr Kind zur Vorsorgeuntersuchung bringen, darf momentan nur ein Erwachsener mitkommen! (Einzige Ausnahme: die ersten Untersuchungen U2 und U3). <-zurück link2 COVID 19-Impfung Seit November 2021 ist die Impfung für Kinder von 5 – 11 Jahren zugelassen. Mittlerweile liegen auch reichlich Informationen über eine wirklich gute Verträglichkeit des Impfstoffes vor. (Jedes fünfte Kind zwischen 5 und 11 wurde in Deutschland bisher geimpft). Wir bieten allen Kindern die Impfung an, deren Eltern sich gut informiert für die Impfung entschieden haben. Für alle Kinder mit gravierenden und gefährdenden Vorerkrankungen raten wir dringend zur Impfung! Die meisten der in unserer Praxis Betroffenen haben allerdings unterdessen ihren Impfschutz erhalten. Schon länger werden auch Kinder von 12 – 18 Jahren regulär geimpft. Am 13. 1 . 22. hat die STIKO für Kinder von 12 – 18 Jahren auch eine dritte Impfung („Booster“) empfohlen. Allerdings muss die letzte Impfung mindestens 3 Monate zurückliegen. Angesichts der massiven Verbreitung von Corona bei jungen Leuten und der raschen Ausbreitung der hochansteckenden Omikron-Mutation empfehlen wir dringend die zeitnahe Impfung aller über 12-Jährigen. Dies gilt inbesondere für Kinder mit erhöhtem Risiko wie stark Übergewichtige, Lungen- und Herzkranke, Abwehrgeschwächte etc.Einhellige Einschätzung aller seriösen Fachleute: Wer nicht geimpft ist, wird sich über kurz oder lang fast mit Sicherheit mit der hochansteckenden Omikron-Variante infizieren. mehr Infos zur Impfung Die Organisation der Anmeldungen führt neben der normalen Praxisarbeit zu einer sehr hohen Beanspruchung. Deswegen stellen Sie bitte etwaige Impf-Anfragen ausschließlich per mail über den folgenden Link: online-Anmeldung zur Impfung hier bestätigen Sie Ihren von uns mitgeteilten Impftermin online-Stornierung der Impfung (sofern Ihnen bereits anderweitig geholfen werden konnte) Covid-Impfaufklärung Download Covid Impfeinwilligung Download Ersatzbescheinigung (nur erforderlich bei fehlendem Impfpass) Download <-zurück link3 Verhalten bei Erkrankung… Generell gilt: fiebernde und erheblich krank wirkende Kinder gehören – wie bisher – nicht in Kindergarten oder Schule! Grundsätzlich trifft die Entscheidung über die Notwendigkeit einer Testung nicht die Schule/KiTa sondern der Arzt oder das Gesundheitsamt. Schulen/KiTas sind nicht berechtigt, Tests (oder Vorlage eines negativen Testergebnisses) einzufordern oder als Voraussetzung für die Wiederaufnahme nach Erkrankung zu verlangen! Ein ärztliches Attest ist ausschließlich erforderlich, wenn ein Kind wegen eigener Infektion oder als enge Kontaktperson in Quarantäne musste! In unklaren und uneindeutigen Fällen entscheidet der behandelnde Arzt über die Notwendigkeit der Testung <-zurück link4 […]

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