Borreliose

Durch Zecken übertragene bakterielle Infektion. Diese kann Hautsymptome, Gelenkbeschwerden aber auch Herz- und Hirnhautentzündungen verursachen.

Diese Hirnhautentzündungen verlaufen im Vergleich zu den gefährlichen, wenn auch seltenen Meningokokken-Infektionen geradezu harmlos, sind nicht lebensgefährlich, hinterlassen keine Behinderung, sind mit Antibiotika gut behandelbar.

Längst nicht jede Zecke ist mit Borrelien  infiziert (je nach Region maximal jede Dritte).

Der Stich einer infizierten Zecke führt nur bei etwa jedem 10. Gestochenen zur Infektion, davon wird aber wieder nur jeder Dritte auch krank.

Das Infektionsrisiko ist sehr gering, wenn die Zecke weniger als 24 Stunden in der Haut bleibt.

Häufig (nicht immer) ist eine Infektion an der „Wanderröte“, medizinisch „erythema migrans“ erkennbar, einer Hautveränderung, die lange vor einer Hirnhautentzündung oder anderen Komplikationen auftritt. Wird dann behandelt, ist die Infektion beendet!

Eine Wanderröte erkennt man an einem roten Ring, der sich 1-3 Wochen nach Zeckenstich in der Umgebung des Stiches ausdehnt wie eine Welle, wenn man einen Stein ins Wasser geworfen hat. Bei Auftreten: ab zum Arzt!

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