ADHS – Aufmerksamkeitsdefizit und Hyperaktivitätssyndrom

ADHS wird eine, schon im Kindesalter beginnende psychische Störung genannt, die durch eine gestörte Aufmerksamkeit, erhöhte Ablenkbarkeit und  Impulsivität zum Teil mit Hyperaktivität gekennzeichnet ist. Man geht davon aus, dass etwa 5 – 6 % der Schulkinder unter einem ADHS leiden. Jungen sind  dreimal öfter betroffen als Mädchen.

Häufig liest und hört man in den Medien, dass die Ärzte viel zu häufig Kinder mit Medikamenten  wie Ritalin/Methylphenidat behandeln. Gleichzeitig warnen Experten, dass ein unbehandeltes ADHS schwere Folgen für die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen haben kann. Eine Studie einer Krankenkasse zufolge bekommt nur ein kleiner Anteil der Kinder mit einer gesicherten Diagnose ADHS eine adäquate Medikation mit z.B. Methylphenidat.

Wer hat nun recht? Beide Beobachtungen sind richtig. Leider wurden viel zu häufig Kinder mit Schulschwierigkeiten probeweise mit Methylphenidatpräparaten behandelt, ohne dass eine fundierte Diagnostik stattgefunden hatte. Doch mittlerweile  sind die unkritischen Verordnungen rückläufig. Vor einer etwaigen Medikation wird erst von Experten eine ausführliche Diagnostik durchgeführt. Bestätigt sich der Verdacht auf ein ADHS und sind verhaltenstherapeutische und ergotherapeutische Maßnahmen bereits eingeleitet, ist eine Medikation manchmal sehr hilfreich und entlastend für alle Beteiligten. Ein „ADHS-Papst“  verglich einmal die Notwendigkeit der Medikation eines ADHS –Patienten mit  MPH (Methylphenidat) mit einem Diabetiker, der sein Insulin braucht.

Es gibt Länder, die mit deutlich weniger Verordnungen von ADHS-Medikamenten auskommen. Oft ist hier das Kindergarten – und Schulsystem viel stärker vereinheitlicht und durchstrukturiert. In sehr rigiden Strukturen, die vom Kleinkindalter an einwirken, ist die Wahrscheinlichkeit der Manifestation einer Aufmerksamkeitsstörung viel geringer. Die bei ADHS-Patienten schwach ausgebildete innere Struktur, die die Sinneswahrnehmungen in eine Rangfolge bringt und wertet, wird in diesen Systemen von außen ersetzt. Daher helfen auch verhaltenstherapeutische Programme (THOP, Optimind, Marburger Konzentrationstraining, Attentioner, ADHS-KIDIS) für betroffene Kinder und ihre Eltern, die Auswirkungen des ADHS zu lindern.

Sollte im Kindergarten oder der Schule der Verdacht auf eine Aufmerksamkeitsstörung aufkommen, so wenden Sie sich an uns. Es gibt mittlerweile Fragebögen, die von Eltern und Erziehern/Lehrern ausgefüllt werden, die es uns ermöglichen, den Verdacht zu erhärten oder zu widerlegen.  Durch die Ausbildung als ADHS Trainer und unsere Zusammenarbeit mit den ansässigen Kinder- und Jugendpsychiatern werden wir eine optimale Therapie einleiten.

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link5 Wichtige Änderungen des Praxisablaufs/Telefonberatung Impfungen gegen COVID 19 in unserer Praxis Verhalten bei Erkrankungen, Erkältungen, Fieber usw. Verhalten bei Vorsorgeterminen/Impfungen link1 Praxisablauf… um die weitere Ausbreitung der Corona-Infektion möglichst zu bremsen kommen Sie bitte keinesfalls unangemeldet mit einem kranken Kind in die Praxis! Unsere Infektions-Sprechstunde für kranke Kinder beginnt ab   11.30 h. Auch nach telefonischer Anmeldung (!) kommen Sie bitte zum Termin nicht in die Praxisräume hinein, vielmehr klopfen Sie an und lassen das Kind noch nicht eintreten. Hinterlassen Sie ihre Handynummer an der Annahme. Sie werden eingelassen, wenn ein Zimmer frei ist. Wir bieten Ihnen, wenn Sie Ihr Kind lieber nicht in die Praxis bringen möchten (oder Sie sich unsicher sind, ob eine Vorstellung erforderlich ist), auch eine telefonische Beratung an. Diese erreichen Sie unter 02202 932910. Diese Nummer ist allerdings nur teilweise freigeschaltet und nicht rund um die Uhr verfügbar. Eine dringende Bitte – Kontakte müssen reduziert werden:Wenn Sie Ihr Kind zur Vorsorgeuntersuchung bringen, darf momentan nur ein Erwachsener mitkommen! (Einzige Ausnahme: die ersten Untersuchungen U2 und U3). <-zurück link2 COVID 19-Impfung Die deutsche Impfkommision STIKO hat unterdessen (16. 8. 21) für alle 12 – 17-Jährigen eine allgemeine Impfempfehlung ausgesprochen, nachdem seitens der EU-Zulassungsbehörde der Impfstoff BionTech für Kinder dieser Altersgruppe empfohlen wurde. Das Risiko für schwerwiegende Verläufe im Falle einer Erkrankung ist bei Menschen in diesem Alter äußerst gering. Das Risiko der Impfung für Kinder ist inzwischen durch wesentlich besseres Datenmaterial geklärt. Nach Einschätzung der unabhängigen Experten der STIKO überwiegt der Nutzen der Impfung das Risiko der Erkrankung auch in dieser Altersgruppe erheblich. Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hat am 25. 10 . 21 das Zulassungsverfahren für Kinder von 5 – 12 Jahren eingeleitet, die US-Zulassungsbehörde die Impfung für diese Altersgruppe empfohlen. Daher ist auch für Kinder dieser Altersgruppe ein Impfschutz wohl in Sicht. Allerdings wird zuvor die STIKO die vorliegenden Daten gründlich prüfen, was erfahrungsgemäß etliche Wochen dauern kann. Das Risiko im Fall einer Erkrankung ist auch für jüngere Menschen nicht unerheblich. Seit einigen Wochen steigt die Zahl der infizierten jungen Menschen unverhältnismässig stark an, wenn man die Situation der mehrheitlich durchgeimpften Senioren dagegen stellt. Die 7-Tages-Inzidenz in Köln beträgt z.Zt. (26. 10.) über alle Altersgruppen 97. Die höchste Inzidenz betrifft dabei mit 127 die 5-14-Jährigen. Die Kinder-Intensivstationen in Köln und Umland arbeiten am Limit. Angesichts der massiv steigenden Verbreitung von Corona bei jungen Leuten empfehlen wir dringend die rasche Impfung a l l e r über 12-Jährigen. Dies gilt inbesondere für Kinder mit erhöhtem Risiko wie stark Übergewichtige, Asthmakranke, Abwehrgeschwächte etc.Einhellige Einschätzung aller seriösen Fachleute: Wer nicht geimpft ist, wird sich über kurz oder lang mit der hochansteckenden Delta-Variante infizieren. Prof. Drosten: „Alle in dieser Altersgruppe sollten sich unbedingt so schnell es geht impfen lassen“ (NDR 3. 9. 21) Zehn Gründe, sich impfen zu lassen Die Organisation der Anmeldungen führt neben der normalen Praxisarbeit zu einer sehr hohen Beanspruchung. Deswegen stellen Sie bitte etwaige Anfragen ausschließlich per mail über den folgenden Link: online-Anmeldung zur Impfung online-Stornierung der Impfung (sofern Ihnen bereits anderweitig geholfen werden konnte) Covid-Impfaufklärung Download Covid Impfeinwilligung Download Ersatzbescheinigung (nur erforderlich bei fehlendem Impfpass) Download <-zurück link3 Verhalten bei Erkrankung… Generell gilt: fiebernde und erheblich krank wirkende Kinder gehören – wie bisher – nicht in Kindergarten oder Schule! Grundsätzlich trifft die Entscheidung über die Notwendigkeit einer Testung nicht die Schule/KiTa sondern der Arzt oder das Gesundheitsamt. Schulen/KiTas sind nicht berechtigt, Tests (oder Vorlage eines negativen Testergebnisses) einzufordern oder als Voraussetzung für die Wiederaufnahme nach Erkrankung zu verlangen! Ein ärztliches Attest ist ausschließlich erforderlich, wenn ein Kind wegen eigener Infektion oder als enge Kontaktperson in Quarantäne musste! In unklaren und uneindeutigen Fällen entscheidet der behandelnde Arzt über die Notwendigkeit der Testung <-zurück link4 […]

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